GHL Profilux 4

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    von hubacher   53  0  6


    von DtMaahs   9  0  1


    von der Stefan   136  0  9


    von icke   81  0  9


    von Gerdinjo   46  0  0

    • Hallo Tobias,

      Tobias schrieb:

      Das die Sensoren nix taugen war mir so nicht bewusst. Ich benutze bis jetzt lediglich den Temperatursensor und bin zufriden. Für Redox und Leitwert werde ich dann wohl bei Jolub anklopfen.

      das würde ich jetzt so pauschal nicht unterschreiben, sondern es etwas differenzierter betrachten:

      Bzgl. pH-Wert Dauermessungen ist bei niedrigen Leitfähigkeiten eine Glaselektrode mit nachfüllbarem Elektrolyt aufgrund des "Ausbluten" in der Tat gegenüber einer Gelelektrode zu bevorzugen. Dagegen läßt sich eine Gelelektrode bei punktuellen Messungen in Wasser mit mittlerer Leitfähigkeit gut verwenden und hat gerade bei Handmessgeräten, die öfters mal bewegt werden, den Vorteil der höheren mechanischen Stabilität.

      Für LF Messungen wärst du mit der GHL Elektrode IMO gut beraten.

      Redoxmessungen halte ich grundsätzlich für problematisch, da sehr fehleranfällig. Ich habe mich damit noch nicht näher befasst und weiß daher auch nicht, ob hier Glaselektroden gegenüber Gelelektroden diegleichen Vorteile bei niedrigen LF haben.

      Gruß,
      Robert
    • Hallo Tobias,
      ich tausche meinen alten 2er auch gegen den PL4! :juhu:
      Die Steckdosenleiste 6D-D kann ich weiterhin benutzen (hab bei Ghl nachgefragt).
      Der Temperatursensor ist dabei.
      Ph – Sonde nehme ich meine 1 Jahr alte Glaselektrode.
      Leitwertelektrode ist von Zajac. Bin mit ihr sehr zufrieden!
      Redoxelektrode, wie Robert schon schreibt, genaue Werte wahrscheinlich nur wenn sie regelmäßig gepflegt wird.
      Den Redoxwert halte ich aber auch nicht für unbedingt notwendig!
      nette Grüße Hermann ;)
    • Hallo ihr beiden,
      letztendlich bin ich durch Stefans Kommentare von dem Set abgewichen. Vielleicht kann Stefan seine Erfahrung ja nochmal konkretisieren. Finanziell attraktiv wäre das Set für mich immernoch.


      Robert schrieb:

      Redoxmessungen halte ich grundsätzlich für problematisch, da sehr fehleranfällig. Ich habe mich damit noch nicht näher befasst und weiß daher auch nicht, ob hier Glaselektroden gegenüber Gelelektroden diegleichen Vorteile bei niedrigen LF haben.

      Redox ist für auch ein Buch mit sieben Siegeln. Die Aussagekraft der Spannung kann ich mir ja noch ungefähr vorstellen und finde es auch interessant. Ich bin der Meinung, dass die absolute Messung sehr "fehleranfällig" sein könnte. Die relative Änderung der Spannung hingegen sollte keinen Zweifel hinterlassen. Anscheinend gibt es für die Anwendung im Aquarium unterschiedlich Elektroden. Der Unterschied liegt wohl am Aufbau und auch in der Materialkombination der Referenzelektroden. Das allein beeinträchtigt wohl schon die Vergleichbarkeit. Des Weiteren besteht ja eine Abhängigkeit zum PH Wert. Manche reden sogar von einer Kosntanten, der Sensitivität der PH Sonde. Aber bei Angabe des Redoxpotenzials wird so gut wie nie der PH Wert mit angegben. Auf der Gegenseite wird dann teilweise vor der Wandlung nochmal mit dem Wasser geerdet, wozu? EMV, Filterung? Alles das hat meiner Meinung aber noch rein garnichts mit Genauigkeit oder reproduzierbarkeit von Messungen zu tun. Vielleicht finde ich mal Lust und Zeit mich damit zu beschäftigen wenn das Teil erstmal im Wasser hängt. Wahrscheinlich braucht man keine Redoxmessung, aber die Anschaffungskosten sind ein echtes Schnäppchen, wenn man dadurch seinen Wissenschatz nur ein bischen vergrößern kann. :kratzend: :lesen:
      Grüße Tobias
    • Hallo Tobias,

      ja der Redoxwert ist pH-Wert abhängig - es gibt auch Umrechnungen auf pH 7, aber die sind auch nur näherungsweise und je weiter man von pH 7 abweicht umso fehlerbehafteter. Das meinte ich aber nicht.
      Generell bildet sich ja im AQ ein Belag, der in erste Linie aus einem hauptsächlich Bakterienfilm besteht, auf der Elektrode. Dieser Belag beeinflußt den Redoxwert / die Messung. Von daher können die Absolutwerte bei einer Dauermessung komplett daneben liegen, egal welche Elektrode verwendet wird. Die relative Änderung halte ich aber auch für aufschlussreich - hier sollten sich Probleme wie größere Mengen gammelnder Stoffe, z.B. durch einen toten Fisch oder nachlassender Sauerstoffgehalt durch eine ausgefallene Strömungspumpe, Luftpume oder leeren Oxidator schnell bemerkbar machen.

      An deiner Stelle hätte ich das Komplettpaket genommen und nur die pH-Elektrode durch ersetzt. Letzteres aber auch nur wenn du bei LF unter 150 µS/cm unterwegs bist.

      Mit den Jolub Produkten machst du aber sicherlich nichts falsch!

      Gruß,
      Robert
    • Hi Robert,
      ja ich werde umschwenken, warte aber noch ob Stefan was schreibt. Denn seine Einwände gingen ja in Richtung Kurzlebigkeit. Das kann ich nach dem Disaster mit dem Twinstar echt nicht gebrauchen.
      Mit der Jolub Sonde bin ich auch zufrieden. Das sogenannte "Ausbluten" ist nicht wirklich viel. Habe die Sonde 2 mal kalibriert und nacher immer ähnliche Werte gehabt. Das Ansprechverhalten der Jolu Glassonde ist allerdings sehr langsam. In der Praxis ist das völlig egal, aber eigentlich ein Kriterium für eine gute Sonde. Kannst du das bestätigen? Wenn nicht könnte es in meinem Fall auch am GHL liegen, denn wer weiß wie genau die Vorverstärkung an den Eingängen gepuffert ist oder ob eine zusätzliche Trägheit durch Filterung entsteht. Ich schau ja nur aufs Display :)
      Grüße Tobias
    • Hallo ,

      Tobias schrieb:

      Wahrscheinlich braucht man keine Redoxmessung
      Stimmt muss man auch nicht aber !

      Tobias schrieb:

      Vielleicht finde ich mal Lust und Zeit mich damit zu beschäftigen wenn das Teil erstmal im Wasser hängt.
      Dann kannst du schön analisieren welche Futtergaben positiven und Negativen Einfluss auf dein Wasser haben ,oder was geschieht wenn du frische Absorber montierst oder , UVC an-Aus ,,,,,, oder ,oder unbemerkt ein Tier verwest ,um nur einige Beispiele zu nennen .
      Viele Interessiert es möglicherweise nicht ;( .
      Gruß Steff
      O)))=( ‹(•¿•)› <°(((><(

      "Es ist wichtiger im leben Ziele zu haben,als in Erinnerungen zu schwelgen "
      Hans Kammerlander



      Stefan Weber
      - YouTube


    • Hallo Tobias,

      ja ein schnelles Ansprechverhalten ist in der Tat ein Kennzeichen einer guten Sonde. Dieses läßt aber mit steigendem Alter nach. Mit Elektrodenreinigung und Austausch des Elektrolytes läßt sich da zu einem gewissen Grad gegensteuern. Die von mir genannte Gelektrode hatte nach 1 1/2 Jahren ein extrem langsames Ansprechverhalten was aber bei Dauermessungen keine wirklich große Rolle spielt.
      Auch bei Glaselektroden läßt sich das trotz der o.g. Maßnahmen nicht vermeiden, sondern nur herauszögern. Ich hatte mal eine Jolub Glaselektrode im Dauereinsatz, da war das Ansprechverhalten nach 2 Jahren auch schon deutlich langsamer geworden, aber weitaus besser als bei der Gelelektrode. Wie lange sie noch gehalten hätte weiß ich aber nicht da ich sie leider kurz drauf kaputt geschlagen hatte - Glas ist halt schon etwas empfindlich.
      Eine geringe Trägheit durch das Messgerät kann ja gewünscht sein, damit die Anzeige nicht so unruhig ist. An eine größere Dämpfung / Trägheit durch's Messgerät glaube ich aber nicht.

      PS: reinige deine Sonde mal mit HCl und anschließend mit einer Pepsin Lösung. Falls das Diaphragma anschließend noch schwarz sein sollte, kannst du es mal ganz vorsichtig etwas mit ganz feinem Schmirgelpapier abschleifen. Aber wirklich nur ganz behutsam. Dann den komplett Elektrolyt austauschen und über Nacht in KCl Lösung aufbewahren und am nächsten Tag neu kalibrieren.

      Gruß,
      Robert
    • Hallo DC ,

      da demnächst bei mir auch ein Kauf eines GHL Computer ins Haus steht,
      Wollte ich mal an die Experten fragen ob das neue Mega Set mit den original
      Sensoren Sinn macht oder ich damit rechnen muß die sensoren ( Elektroden)
      Über kurz oder lang gegen Jolup Elektroden tauschen muss? :frage:

      Rechnerisch macht das original mega Set wohl erst mal mehr Sinn, da hier ja auch eine
      Powerbar im Lieferumfang enthalten ist.
      Liebe fischige Grüsse :fisch:
      Ralf

      Das kannste schon so machen dann isses halt Kacke ...
    • Hallo Tobias,

      danke für deine aufklärende und hilfreiche Antwort. :super:

      Spass beiseite. Will weder auf noch umrüsten und bin meinem alter geschuldet jetzt auch nicht der COMPUTERCRACK.

      Natürlich kann ich meine Wasserwerte auch mit Handmessgeräten ermitteln.

      Aber auch ich möchte mit der zeit gehen. :computer:

      Wahrscheinlich mache ich mit dem neuen Mega Set 4 nix verkehrt.


      Könnte auch den alten 3.1 Schuko + 2jolubelektroden PH und LW kaufen und gut is.

      Nix für ungut :trösten:
      Liebe fischige Grüsse :fisch:
      Ralf

      Das kannste schon so machen dann isses halt Kacke ...
    • Hallo zusammen

      Ich habe damals auch das Megaset gekauft und mit der Redoxelektrode hatte ich von Anfang an Probleme. Da nicht mal das Kalibrieren klappte, konnte ich diese einsenden und wurde auch getauscht. Diese habe ich nicht im Einsatz sondern ersetzt. Dazu kam eine pH und eine Redoxelektrode von Jolub. Diese konnte ich ohne Probleme Kalibrieren und macht seinen Dienst.
      Der Redox als absoluter Wert ist für mich sekundär und abhängig vom pH Wert. Mehr Beachtung schenke ich der Entwicklung des Redoxwertes. Aktuell bei 670mV bei 5,7pH. Diese Zahl bringt an und für sich nicht viel, wichtiger ist für mich der "Korridor" von 630-690mV.
      Grüsse
      Manuel
    • Hallo,
      habe das Teil Gestern mal neben meinem 3.1 in Betrieb genommen. Beim Wlan hatte ich so meine Probleme, aber beim zweiten oder dritten Anlauf über WPS (Router steht eine Etage tiefer) tauchte dann endlich der benötige Sicherheitsschlüssel auf und über "myGHL" kann ich nun Sensorwerte einsehen. Online manipulieren kann man den PL4, so wie ich es verstanden hab, noch nicht. Kommt aber wohl mit der nächsten firmware. Diese enthält wohl auch den email client. Schade.
      Grüße Tobias
    • Mahlzeit Hermann,
      habs auch mal versucht und es hat funktioniert. Die einzige Doku die ich finden konnte war dieses Video.



      Vielleicht hilft es dem ein oder anderen noch. Ob es solche Videos auch von GHL Deutschland auf Deutsch gibt ist mir nicht bekannt. Naja es wird sich eine Communitiy auftun wo einer dem anderen hilft. Ich bin überrascht wie konstant und fehlerfrei die Übertragung via Wlan ist. Jetzt kann man sich mit dem GCC auch mal richtig auseinander setzen und gucken was geht, denn vorher war man ja immer an das Kabel gebunden.
      Grüße Tobias
    • Mahlzeit Tobias,
      ja stimmt, die Bedienungsanleitung ist sehr dürftig. ich habe einige Stunden gebraucht um den Ghl ins Heimnetz einzubinden.
      Das Video hab ich mir dabei auch angeschaut und mich gefragt, warum eine deutsche Firma so eine Anleitung nicht auch in seiner Muttersprache macht.
      Obwohl alle Einstellungen in der Fritzbox, PC und im GHL richtig waren bekam ich keine Verbindung. Erst als ich PC und den GHL
      neu gestartet habe lief es.
      Man muss sich schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigen und regelmäßig das GHL-Forum besuchen damit man alle Möglichkeiten
      nutzen kann.Ansonsten finde ich das da schon eine Menge schicke Spielerein mit möglich sind.
      nette Grüße Hermann ;)